Helena

Verena:
Babys ohne Windeln – „häh, wie soll das denn gehen?“ So war meine erste Reaktion, als ich von Verena davon erfuhr und so reagieren heute viele, wenn ich davon erzähle. Als wir jedoch Michael und Verena samt Luca besuchten und mit unseren eigenen Augen sahen, dass es funktioniert und ich das Buch „Es geht auch ohne Windeln“ las, wollte ich es ausprobieren. Als Helena dann auf der Welt war, wickelten wir sie die ersten zwei Wochen ganz „normal“. Ganz oft machte sie jedoch Pippi oder ihren Still-Stinker während wir sie wickelten. Das war für uns ein Zeichen von ihr, dass sie nicht in die Windeln machen möchte und wir es wirklich probieren sollen. Es kostete durchaus Überwindung auf die „Sicherheit“ Windel zu verzichten. Wir nahmen uns vor, es zwei Wochen lang zu versuchen und wenn es nicht funktioniert, es wieder sein zu lassen. Nun – es klappte und so sind wir dabei geblieben und Helena geht fleißig auf ihren roten Pott. Es ist eine Mischung aus Rhythmus, Bescheid geben ihrerseits und Intuition unsererseits. Nachts trägt sie immer eine Windel, die ist allerdings oft trocken (wir halten sie auch nachts ab), und wenn wir rausgehen, trägt sie auch eine. Es gibt Phasen in denen es besser klappt und welche in denen es schlechter klappt. Es kostet durchaus Zeit, entweder weil wir auf das Pippi auf dem Pott warten oder weil wir uns das zickte Mal umziehen. Wir gönnen uns auch mal Pausen in denen sie Windeln trägt, dann eben, wenn wir etwas erledigen wollen oder es uns selbst nicht gut geht und wir nicht so aufmerksam sein können. Insgesamt gibt es uns aber eine tiefe Zufriedenheit, wenn wir unsere Helena so windelfrei wie möglich sehen. Ich denke, es ist für sie auch ein viel angenehmeres Körpergefühl ohne Windel. Unseren Geldbeutel und die Umwelt schonen wir auch. Wir würden es jederzeit wieder tun!

Philipp:
Da Verena bereits so ausführlich berichtet hat, fällt mir nichts mehr ergänzendes ein. Ich schließ mich voll und ganz an .